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Frostgefahr 2014

20.04.2014

Wie heftig der Frost wüten kann, erfuhren wir und viele deutsche Winzer im Mai 2011. In vielen Weinbergen gab es schwere Schäden bis hin zum Totalausfall. Ein Weinberg direkt am Ortsrand von Bechtheim hatten wir so 2011 verloren. 2012 wurde der Weinberg mit Riesling neu gepflanzt.

In der Nacht vom 16. auf 17. April wurde bei uns Spätfrost gemeldet. Wir versuchten mit allen Mitteln unseren jungen Weinberg vor dem Frost zu beschützen. Ausgerüstet waren wir mit mehr als 30 "alte Öfen". Diese Öfen sind Blecheimer so groß wie ein 10l Blumentopf mit einem konischen Deckel aus Blech. Gefüllt wurden die Öfen mit Grillkohle. Nachdem alle Öfen geglüht hatten, begonnen wir mit der Weinbergsspritze zusätzlich Wind zu verwirbeln. Dies funktioniert nur bei einer Inversionswetterlage. Am Boden waren es in dieser Nacht -3° und in 2 Metern Höhe 0° .

Zwei Tage später haben wir uns den Schaden betrachtet. Durch unsere nächtliche Frostwache konnten wir den Schaden auf zum Glück nur 5% Schaden reduzieren.

 

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